Internet der Dinge-Weltmeister 2015 [UPDATE]

Welche Innovationen setzen das Internet der Dinge praxisnah und alltagstauglich um? Dieser Frage geht jährlich der IoT / M2M Innovation World Cup nach. In den sechs Kategorien Industrie 4.0, Mobilität, Energie, Sicherheit, Gesundheitswesen und vernetztes Heim wird jeweils ein Gewinner ermittelt. Am diesjährigen Internet of Things und Machine-to-Machine Wettbewerb haben 400 Unternehmen aus 70 Ländern teilgenommen, davon haben es 24 in die Finalrunde geschafft.

Industrie 4.0

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ProGlove

Der Gewinner der Kategorie Industrie 4.0 heißt ProGlove. Hierbei handelt es sich um einen intelligenten Handschuh des Münchner Herstellers Workaround für Arbeiten in der Produktion. Durch eine Reihe von eingebauten Sensoren unterstützt er den Arbeiter. So ist zum Beispiel ein RFID-Scanner integriert: Arbeitsstücke müssen nicht mehr extra gescannt werden, das macht der Handschuh automatisch.

[UPDATE – 21.05.2015]
Bei dem Start-up-Wettbewerb Best of Munich 2015 hat ProGlove ebenfalls überzeugt. Im Pitch um das beste Startup der bayerischen Landeshauptstadt wurde das Wearable-Startup mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

– Quelle / Video: The Creators Project via YouTube

Mobilität

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Cobi

Im Bereich Mobilität im Internet der Dinge konnte das Kickstarter-Projekt Cobi des Frankfurter Unternehmens iCradle bei der Jury punkten. Das Nachrüstset stattet herkömmliche Fahrräder mit Navigationssystem, Blinklicht, Musikplayer, Fitnesstracker und Diebstahlschutz zugleich aus. Als Schaltzentrale dient das eigene Smartphone, welches in eine entsprechende Vorrichtung am Fahrrad geklemmt wird. Cobi soll zu Beginn alle Apple-Smartphones ab dem iPhone 5 sowie das Samsung Galaxy S4, S5 und Nexus 5 unterstützen.

Energie

In der Kategorie Energie fiel die Wahl der Jury auf das Unternehmen Sensile Technologies aus der Schweiz. Mit dem Produkt GasLink lassen sich in der Öl- und Gasindustrie die Stände in den jeweiligen Tankanlagen bequem und einfach über das Internet überwachen. Die Anwendung funktioniert sowohl über GPS als auch UMTS und ist somit variabel einsetzbar.

Sicherheit

Für die Sicherheit von IoT/M2M-Anwendungen hat die Machine-to-Machine Intelligence Corporation aus den USA eine eigene Plattform entwickelt. M2M Intelligence (M2Mi) bietet als einzige alleinstehende Lösung integrierte globale Verknüpfung, Device-Management, Cyber Security und In-Stream Datenanalyse an.

Gesundheit

Im Bereich Gesundheitswesen hat die US-Firma OnKöl die gleichnamige Basisstation für das Internet der Dinge entwickelt, welche bei der Überwachung der Vitalparameter von alten und kranken Menschen eingesetzt werden soll. Es funktioniert sowohl via Bluetooth oder WiFi als auch USB und weiteren Verbindungen.

Vernetztes Heim (Smart Home)

Jede Wohnung sollte ihre eigene App bekommen, so lautet die Vision des schweizerischen Unternehmens qipp, einem IoT-Spin-off der ETH Zürich. Die Applikation Allthings | Home verknüpft die Geräte innerhalb der Wohnung nicht nur miteinander, sondern erleichtert auch die Kommunikation zwischen Nachbarn und Wohnungseigentümern.

– Weitere Innovationen aus dem Bereich industrielles Internet der Dinge präsentiert die IT2Industry 2015. Die Fachmesse und Open Conference über Industrie 4.0 findet von 10. bis 13. November auf dem Münchner Messegelände statt. Mehr Informationen: www.it2industry.de

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