Interview Uwe Holzhäuser, Mensch und Maschine Software (MuM) SE

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Mensch und Maschine Software SE

Die Mensch und Maschine Software SE (MuM) ist einer der führenden europäischen Anbieter von Computer Aided Design / Manufacturing (CAD/CAM), Product Data Management (PDM) und Building Information Management (BIM). Im Interview mit dem IT2Industry Blog stellt Uwe Holzhäuser die Industrie 4.0 Aktivitäten der Mensch und Maschine Software SE vor.

IT2Industry Blog: MuM beteiligt sich bei der diesjährigen IT2Industry@AUTOMATICA in München. Welche Produkte und Lösungen werden Sie im Rahmen der Veranstaltung präsentieren?

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Uwe Holzhäuser, Mensch und Maschine Software SE

Uwe Holzhäuser: „Wir haben den Messeauftritt in die Themen Fabriksimulation und Automation gegliedert. Wir möchten aufzeigen, wie bei Planungs- und Engineering-Arbeit Zeit eingespart werden kann, denn viele gängige Aufgaben können in der Fabrikplanung automatisiert und vereinfacht werden. Der Vorteil liegt in der digitalen Aufnahme und Planung der Umgebung und der Abläufe.“

IT2I: Schlagwörter wie „Industrie 4.0“ und „Smart Factory“ bestimmen derzeit die Fertigung und Produktion. Inwieweit hat MuM diese Themen bereits vor Beginn dieses Hypes erkannt und umgesetzt?

Holzhäuser: „Mensch und Maschine setzt hier mit Produkten wie hyperMILL für die Fertigung oder ecscad für die Mechatronik mit Eigenentwicklungen schon viele Jahre Anknüpfpunkte für die digitale Anbindung an die Fertigungsindustrie. Darüber hinaus ist mit der Aufnahme der Daten mittels PDM wie Klio Enterprise der Brückenschlag zu Warenwirtschaftssystemen und Arbeitsvorbereitung gesetzt. Im speziellen haben wir gerade im Bereich der digitalen Produktkonfiguration mit customX über Jahre in der Industrie gute Lösungen bereitgestellt.“

IT2I: Vor welchen Herausforderungen steht Ihrer Meinung nach die Industrie auf dem Weg zur Digitalisierung bzw. Industrie 4.0?

Holzhäuser: „Mensch und Maschine möchte mittelständigen Unternehmen den Weg komfortabel ebnen. Das sind vor allem Kosten – diese stellen für viele Unternehmen mit die größte Hürde dar. Außerdem ist die Umsetzung in Prozessschritte zeitlich so zu gestalten, dass die Produktivität bei der Umsetzung nicht geschmälert wird. MuM bietet für diese Aufgabe prozessbegleitende Konzepte an. Das Vorgehen wird dabei Immer individuell mit dem Unternehmen abgestimmt.“

IT2I: Wie wird sich die Industrie und der Standort Deutschland in den nächsten fünf Jahren im Hinblick auf die Digitalisierung entwickeln?

Holzhäuser: Die Automatisierung wird definitiv weiter voranschreiten. Denn mit Big Data und der umfangreichen Vernetzung von Komponenten wird uns das Thema Sicherheit ganz intensiv beschäftigen.

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